Jordanien: Reise- und Sicherheitshinweise. Von Reisen in das unmittelbare syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten.
Jordanien: Reise- und Sicherheitshinweise
Von Reisen in das unmittelbare syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten.
Von nicht notwendigen Reisen in andere Landesteile Jordaniens wird abgeraten.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer
Sicherheitslage in der Region
Die Sicherheitslage in der Region bleibt äußerst volatil. Seit der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung konnten die Konfliktparteien bislang keine Übereinkunft zur endgültigen Beilegung des Konflikts erreichen. Seit Juli kam es weiter zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region, einschließlich in Jordanien. Die Unsicherheiten in der Region bestehen daher fort und wurden zuletzt durch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Huthis und Saudi-Arabien noch verstärkt. Das Risiko einer erneuten Ausweitung der Kampfhandlungen mit möglicherweise massiven Einschränkungen im Flugverkehr ist jederzeit gegeben. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.
An Grenzübergänge zwischen Israel und Jordanien kann es zu kurzfristigen Änderungen der Öffnungszeiten sowie auch der zeitweisen Schließung kommen, insbesondere auch am Grenzübergang King-Hussein-Brücke (Allenby-Brücke) bei Ausreise aus dem Westjordanland, siehe Einreise und Zoll – Einreise aus Israel.
- Überprüfen Sie vor diesem Hintergrund etwaige Reiseabsichten in oder über die Region.
- Meiden Sie sämtliche militärische Liegenschaften, kritische Infrastruktur (z.B. Energieinfrastruktur, etc.) und US-Einrichtungen sowie Einrichtungen, die mit den USA assoziiert oder nach außen sichtbar von US-Sicherheitskräften genutzt werden (z.B. Hotels, Firmen, Banken, Universitäten), möglichst weiträumig.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
- Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte, vor allem mit Blick auf öffentliche Orte, Einrichtungen und Veranstaltungen.
- Beachten Sie immer die Alarmsirenen des Zivilschutzalarms: Suchen Sie Schutz in Gebäuden; meiden Sie Fenster und verbleiben Sie bis zum Ertönen der Entwarnungssirene im Gebäude.
- Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
- Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
- Seien Sie vor allem wegen möglicher Demonstrationen in der Nähe der (geschlossenen) israelischen Botschaft in Amman äußerst aufmerksam.
- Meiden Sie alle Demonstrationen weiträumig.