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Jemen: Reise- und Sicherheitshinweise. Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt.

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Jemen: Reise- und Sicherheitshinweise

Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.

Sicherheitslage in der Region

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Die Sicherheitslage in der Region bleibt äußerst volatil. Vor allem seit Ende August kommt es im Zuge des Iran-Konflikts wieder verstärkt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Die Unsicherheiten in der Region bestehen daher fort und wurden zuletzt durch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Huthis und Saudi-Arabien noch verstärkt. Das Risiko einer erneuten Ausweitung der Kampfhandlungen mit möglicherweise massiven Einschränkungen im Flugverkehr ist jederzeit gegeben. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort. Die seit Ende September 2026 anhaltenden innerjemenitischen Kampfhandlungen zwischen den Huthis und der jemenitischen Regierung haben die Sicherheitslage in weiten Teilen des Staatsgebiets verschlechtert. Nach anhaltenden Angriffen der Huthis auf die zivile Infrastruktur in Saudi-Arabien greifen die saudischen Streitkräfte seit Anfang Oktober 2026 auf Seiten der jemenitischen Regierung in die Kampfhandlungen ein. Erneute Angriffe der Huthis auf jemenitischem Territorium, von denen auch deutsche Staatsangehörige mittelbar betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Eine Intensivierung des Konflikts sowie der innerjemenitischen Fluchtbewegungen sind jederzeit möglich. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe für das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti), den Golf von Aden sowie die jemenitischen Küstengewässer und Häfen die Gefahrenstufe 3 festgelegt.

  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Meiden Sie sämtliche militärische Liegenschaften, Energieinfrastruktur und US-Einrichtungen sowie Einrichtungen, die mit den USA assoziiert oder nach außen sichtbar von US-Sicherheitskräften genutzt werden (z.B. Hotels, Firmen, Banken, Universitäten), möglichst weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
  • Befolgen Sie besonders im Fall einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen äußerst aufmerksam und meiden Sie möglichst Menschenansammlungen.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.
  • Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern. Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
  • Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center.
  • Beachten Sie die Hinweise des Bundesministeriums des Innern auf der Seite der Bundespolizei zu Gefahrenstufen im internationalen Schiffsverkehr.