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Tansania: Reise- und Sicherheitshinweise. Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju wird abgeraten.

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ArticoloTansania: Reise- und Sicherheitshinweise
Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju wird abgeraten. Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge! Sicherheitslage Für den 29. Oktober 2026 (Jahrestag der Wahlen 2025) wird in den sozialen Medien zu regierungskritischen Protesten aufgerufen. Es kann zu Demonstrationen, verstärkten Kontrollen sowie Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommen, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. - Bleiben Sie weiterhin aufmerksam und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge! - Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen. - Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte. - Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten. - Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte Landsleute weiter. Pflichtversicherung für touristische Aufenthalte Tansania hat am 1. Oktober 2026 eine verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) eingeführt, die auf der Webseite des NIC (National Insurance Corporation of Tanzania Limited) abgeschlossen werden muss, siehe Einreise und Zoll - Versicherungen. Ebolafieber Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen. Zuletzt wurden auch in Kenia Infektionen bestätigt. Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Tansania. Aufgrund des Ebola-Ausbruchs in der Region hat Tansania die Gesundheitskontrollen bei der Einreise verschärft. Bei Einreise (an allen Flughäfen, Landgrenzen und Häfen) werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 199 gestellt werden. Die tansanischen Behörden sehen zudem eine Registrierung über ein Online-Gesundheitsformular vor. Während die behördliche Anordnung alle Reisenden erfasst, nennt das Registrierungsportal ausdrücklich Reisende aus Ebola-betroffenen Ländern. Es wird empfohlen, das Formular vorsorglich vor der Einreise auszufüllen und die Bestätigung mitzuführen. Für Reisende mit erhöhtem Infektionsrisiko kann eine 21-tägige Gesundheitsüberwachung angeordnet werden. Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
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