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TX-4243

Burundi: Reise- und Sicherheitshinweise. Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo westlich der RN 5 wird gewarnt.

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Burundi: Reise- und Sicherheitshinweise

Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo westlich der RN 5 wird gewarnt.

Von Reisen in das Grenzgebiet zu Ruanda (nördlich der RN 5/6/10 vom Grenzübergang Rukana I bis Kayanza) wird dringend abgeraten.

Von Reisen in das übrige Grenzgebiet zu Ruanda wird abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza) sowie in den Kibira Nationalpark wird abgeraten.

Sicherheitslage

Seit Mai 2026 ist es immer wieder zu größeren Bränden in Märkten und Geschäftszentren gekommen. Im Fall eines Brandes sollte der betroffene Stadtteil nach Möglichkeit umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Seit 2025 finden regelmäßig Kampfhandlungen bei Uvira und im übrigen Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nahe der Grenze zu Burundi statt. Infolgedessen suchen zahlreiche Flüchtlinge Zuflucht in Burundi. Eine erneute Schließung des Grenzübergangs zur DR Kongo bei Gatumba ist jederzeit möglich; diese kann auch sehr kurzfristig erfolgen. Die Lage ist aktuell äußerst volatil und kann sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon Kenntnis erhält.

  • Falls Sie einen Brandherd bemerken: Bleiben Sie ruhig. Lösen Sie, falls erforderlich, Alarm aus.
  • Verlassen Sie das betroffene Gebäude sowie die nähere Umgebung so rasch wie möglich.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte und örtlichen Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien zur aktuellen Situation.

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.

Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Burundi.

Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.

  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.